Jugendliche Greenpeace-Aktivisten demonstrieren bei UN-Klimakonferenz in Bonn

In Bonn, der ehemaligen Bundeshauptstadt, haben heute über 100 jugendliche die sich für die Umweltschutzorganisation Greenpeace einsetzten vor dem Konferenzgebäude der UN-Klimaverhandlungen demonstriert.
Verkleidet als Tiger, Eisbären, Orang Utans und weiterer vom Klimawandel bedrohter Tierarten, mit Transparenten und Plakaten ausgestattet ist die Truppe durch die Stadt marschiert.

Die Jugendlichen fordern im Namen von Greenpeace, das auf der momentan festhängenden Konferenz, endlich mal klare Entscheidungen getroffen werden, um schlimme Folgen durch den Klimawandel abzuwenden. Das grösste Problem dabei liegt in unseren wohlhabenden Industrienationen zu denen an einer der obersten Stellen auch Deutschland gehört.

Klimaschutz kostet Geld, doch das die unausweichlichen Folgen des Klimawandels ein vielfaches kosten werden, das wollen viele Politiker einfach nicht einsehen und reagieren deshalb auch kaum, wenn es um konkrete Taten geht.

Grennpeace fordert: „Das die reichen Industrienationen jährlich
mindestens 110 Milliarden Euro für den internationalen Klimaschutz
bereitstellen. Auf Deutschland entfällt ein Anteil von sieben Milliarden
Euro pro Jahr. „Das ist kein Almosen, sondern die Begleichung der
historischen Klimaschuld, die mit der Industrialisierung begann“, erklärt
Karsten Smid, der als Klimaexperte bei Greenpeace arbeitet.

Quelle: Greenpeace Deutschland

Leave a Reply