Will die Bundeskanzlerin den Atomausstieg kippen?

Juni 25th, 2009

Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gemeinsam mit dem Präsident der EU Kommission José Manuel Barroso vor weiteren Risiken in der Energie – Versorgungssicherheit gewarnt. Die beiden sind besorgt, das es durch den „Gasstreit“ zwischen Russland und der Ukraine wiederholt zu Engpässen in der Energieversorgung der EU kommen kann. Während Barroso einfach die Lagerstätten für Öl und Gas in der EU vergrössern will, ist Frau Merkel der Ansicht, das die Laufzeiten unserer Kernkraftwerke verlängert werden sollen.
Dabei hatte erst im Jahr 2000 die damalige Regierung aus SPD und den Grünen den Ausstieg aus der Atomenergie für Deutschland beschlossen und einen Plan für die geordnete Abschaltung unserer Kernkraftwerke erstellt. Nun möchte Frau Merkel diesen Plan etwas hinauszögern und die Kraftwerke länger als vorgesehen laufen lassen.
Da aber bei Atomkraftwerken auch immer eine Menge passieren kann, ist es gefährlich, sie länger als nötig laufen zu lassen.

Das Online-Netzwerk „Campact“ von dem auch das obige Info-Video stammt, hat eine Unterschriften-Aktion online gestellt, bei der Du mit deinen Eltern gegen den Ausstieg aus dem Atomausstieg unterschreiben kannst. Die möglichen Folgen eines Unglücks bei einem Atomkraftwerk konnte man ja nach den Unglücken von Harrisburg und Tschernobyl sehen, und selbst dabei hatten wir Menschen noch Glück im Unglück.

Deshalb: Atomkraft abschalten, jetzt!

Redet auch mit euren Freundinnen und Freunden darüber, je mehr mitmachen, desto sicherer wird unsere Zukunft von Atomunfällen verschont.

Video: Campact.de

Greenpeace hat etwas bewegt!

Juni 11th, 2009

Kannst Du Dich erinnern, das wir hier vor kurzem über die Urwaldzerstörung durch die Rinderzucht in Brasilien berichtet haben?
Wie die Umweltschutzorganisation Greenpeace soeben vermeldet, verkaufen die größten Supermarkt-Ketten Brasiliens ab sofort kein Rindfleisch mehr, das aus der Rinderzucht durch Urwaldzerstörung stammt.
Wal-Mart, Carrefour und weitere große Supermarkt Ketten wollen kein Rindfleisch mehr haben und verkaufen, das von Farmen und Schlachthöfen stammt, die Rinder auf illegal gerodeten Waldflächen oder von dort beziehen. Ebenfalls wollen die großen Supermärkte Brasiliens einen Herkunftsnachweis für das Fleisch, das sie dann verkaufen.

Das ganze ist die Reaktion auf den Greenpeace-Report zur Urwaldzerstörung durch Rinderzucht, über den wir im Artikel „Sind meine Turnschuhe Schuld am Klimawandel?“ berichtet haben.

Der Waldexperte von Greenpeace, Tobias Riedel sagt dazu: „Wir begrüßen die Initiative der brasilianischen Supermärkte, sie ist eine klare Ansage an die Rinder-Industrie, daß Urwaldzerstörung nicht länger belohnt wird.“

Jetzt können wir alle nur hoffen, das die internationalen Schuhfirmen, über die wir ja beim letzten mal gezielt berichtet haben, mitziehen werden.

Wenn Du aktiv werden willst, solltest Du Dich beim Hersteller deiner Turnschuhe erkundigen, wo das verwendete Leder herkommt und natürlich mal bei Greenpeace auf der Website vorbeischauen…..

Jugendliche Greenpeace-Aktivisten demonstrieren bei UN-Klimakonferenz in Bonn

Juni 1st, 2009

In Bonn, der ehemaligen Bundeshauptstadt, haben heute über 100 jugendliche die sich für die Umweltschutzorganisation Greenpeace einsetzten vor dem Konferenzgebäude der UN-Klimaverhandlungen demonstriert.
Verkleidet als Tiger, Eisbären, Orang Utans und weiterer vom Klimawandel bedrohter Tierarten, mit Transparenten und Plakaten ausgestattet ist die Truppe durch die Stadt marschiert.

Die Jugendlichen fordern im Namen von Greenpeace, das auf der momentan festhängenden Konferenz, endlich mal klare Entscheidungen getroffen werden, um schlimme Folgen durch den Klimawandel abzuwenden. Das grösste Problem dabei liegt in unseren wohlhabenden Industrienationen zu denen an einer der obersten Stellen auch Deutschland gehört.

Klimaschutz kostet Geld, doch das die unausweichlichen Folgen des Klimawandels ein vielfaches kosten werden, das wollen viele Politiker einfach nicht einsehen und reagieren deshalb auch kaum, wenn es um konkrete Taten geht.

Grennpeace fordert: „Das die reichen Industrienationen jährlich
mindestens 110 Milliarden Euro für den internationalen Klimaschutz
bereitstellen. Auf Deutschland entfällt ein Anteil von sieben Milliarden
Euro pro Jahr. „Das ist kein Almosen, sondern die Begleichung der
historischen Klimaschuld, die mit der Industrialisierung begann“, erklärt
Karsten Smid, der als Klimaexperte bei Greenpeace arbeitet.

Quelle: Greenpeace Deutschland

Sind meine Turnschuhe Schuld am Klimawandel?

Juni 1st, 2009

sneakersDie Umweltschutzorganisation Greenpeace hat heute eine Meldung veröffentlicht, wonach die Lederindustrie in Europa von der Zerstörung des Amazonas Regenwaldes profitiert.
Demnach werden rund 80 Prozent der abgeholzten Urwaldflächen im Amazonasgebiet dazu benutzt um dort Viehweiden für die Rinderzucht entstehen zu lassen.
Wie Du ja vielleicht schon weisst, trägt die Rinderzucht ebenfalls zum Klimawandel bei, weil die von den Kühen abgesonderten Blähungen überwiegend aus Methan bestehen, welches ein starkes Treibhausgas ist.

Wenn die Kühe dann geschlachtet werden, wird das Fleisch zwar überwiegend in Südamerika gegessen,
das Leder jedoch wird sehr billig nach China, Italien und Vietnam exportiert, wo sehr viele Schuhfirmen auch für den europäischen Markt produzieren. Hast Du schonmal in deine Turnschuhe geschaut, wo sie hergestellt worden sind?

Im Amazonas Regenwald ist die unvorstellbar grosse Menge von etwa 80 – 120 Milliarden Tonnen Kohlenstoff gespeichert, würde man ihn komplett zerstören, so entspräche das dem 400-fachen CO2
Jahresausstoss von Deutschland.

Wenn Du also beim nächsten mal Turnschuhe kaufst, frag doch mal, wo das Leder dafür herkommt und ob der Regenwald dafür abgeholzt wurde. Oder geh mal auf die Homepage deines Turnschuh-Herstellers
und sende ihm eine mail mit der Frage nach der Herkunft des Leders…..

Natürlich sind auch noch andere für dieses Problem zuständig: „Greenpeace fordert die Industrieländer auf, einen internationalen Urwaldfonds einzurichten, der Tropenwaldländern wie Brasilien Geld für den Schutz Ihrer Wälder und des Klimas zahlt. Insgesamt müssen die Industrieländer 110 Milliarden Euro jährlich für den Kampf gegen den Klimawandel bereitstellen. Für Deutschland bedeutet dies einen Anteil von sieben Milliarden Euro.“ (Zitat aus der Greenpeace Pressemeldung)

Quelle: Greenpeace Deutschland

Aktion gegen neues Steinkohlekraftwerk in Krefeld

Mai 7th, 2009

Das Online-Netzwerk „Campact“ hat mit Unterstützung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dem Naturschutzbund Nabu und der Klima-Allianz in NRW eine Aktion gegen den Bau eines Steinkohlekraftwerks in Krefeld organisiert. Das Kraftwerk würde jedes Jahr 4,4 Millionen Tonnen CO2 ausstoßen. Laut Campact entsteht schon jetzt ein Drittel des Kohlendioxids, das bei der Stromerzeugung anfällt, in Nordrhein-Westfalen. Aber die großen Energiekonzerne planen hier zehn weitere Kohlekraftwerke. Werden sie gebaut, sind die Klimaschutz-Ziele der Bundesregierung nicht mehr zu erreichen.

Der Krefelder Stadtrat entscheidet in den kommenden Wochen, ob er den Bau des Kraftwerks erlaubt.
Deshalb müssen wir jetzt für einen Stopp dieses Klima-Killers sorgen – und für eine Energiepolitik, die konsequent auf Maßnahmen zur Energieeinsparung und einen intelligenten Mix aus Erneuerbaren Energien und effizienten Gaskraftwerken setzt.

Spreche mit Deinen Eltern darüber und unterzeichnet gemeinsam den Appell an die Krefelder Politik:
http://www.campact.de/klima/sn5/signer

Kohlekraft ist Dinosauriertechnologie. Foto: Campact

Kohlekraft ist Dinosauriertechnologie. Foto: Campact

Quelle: Campact
Foto: Campact

Professor Blitz und die Erdbeerbabys komponieren „Klima-Song“

Mai 7th, 2009

Nachdem die Erdbeerbabys mit ihrem Freund „Tiberius Schlabberzahn“ den „Tiberius Schlabberzahn Song“ komponiert und veröffentlicht hatten, wurden sie nun von „Professor Blitz“ angesprochen, ob sie ihn nicht bei seinem Kampf gegen den Klimawandel unterstützen können. Die beiden „Erdbeerbabys“ bestehend aus dem charismatischen Songwriter und Sänger „Leon Hardy Herzfeld“ und dem smarten Gitarristen „Chris Olivier“, haben natürlich sofort zugesagt. Bei Ihrer Musik geht es Ihnen um positives Singen gegen die verrückte Welt, gegen die Gier und Blindheit in unserer Gesellschaft. Da bietet sich der Klimawandel natürlich hervorragend an…..

Jetzt haben sich die drei bei Professor Blitz (ja genau, es handelt sich dabei um den Comedyartisten Guido Hoehne aus Düsseldorf) im Labor getroffen, um „Soundexperimente“ durchzuführen. Später geht es dann zu den Erdbeerbabys ins Studio um den Song aufzunehmen.

Wir werden Euch hier auf dem laufenden halten.

Wer sich nochmal den „Tiberius Schlabberzahn Song“ anhören möchte, klickt hier, die Erdbeerbabys findet ihr hier, oder hier. Professor Blitz hat für sein Projekt zum Kampf gegen den Klimawandel auch eine Seite eingerichtet.:

www.klimawandel-show.de

Unterstützt wird das interdisziplinäre, überkulturelle Projekt vom Label Erdbeerbaby.

Zahl der „Klimaopfer“ steigt stetig

Mai 1st, 2009

Die Hilfsorganisation Oxfam hat eine neue Studie veröffentlicht, die über die stetig steigende Zahl der „Klimaopfer“ berichtet.

Als „Klimaopfer“ bezeichnet man alle Menschen, die durch die Auswirkungen des Klimawandels ( Stürme, Sturmfluten, extreme Unwetter, oder auch lange Dürren ) betroffen sind.

Momentan betrifft das die unvorstellbare Zahl von 250 Millionen Menschen. Anhand der neuen Erkentnisse Ihrer Studie, sagen die Experten von Oxfam einen Anstieg der vom Klimawandel geschädigten Menschen auf bis zu 375 Millionen bis zum Jahr 2015 voraus. Dadurch wiederum könnten noch ganz andere Probleme und Konflikte entstehen.

Doch es gibt auch Hoffnung, so verweist Oxfam auf Verbesserungen der Lebensbedingungen vieler Menschen durch Hilfprojekte, sinvolle nachhaltige Planung, sowie deutlich verbesserte Katastrophenhilfe in vielen Ländern. Es sollten diese Erfolge demnach als gute Beispiele dienen, um genau an diesen Punken weiter zu machen.

Wer mithelfen will kann Oxfam unterstützen, oder sich zumindestens mal über sie informieren: http://www.oxfam.de

Quelle: „The Right to Survive – The humanitarian challenge for the twenty-first century“  von Oxfam 2009

Foto: mit freundlicher Genehmigung von Oxfam

Gonaives, Haiti: „Ich habe Angst vor dem Meer. berichtet Ametta Pierre, deren Haus im August 2007 vom Hurricane Dean zerstört wurde. "

Gonaives, Haiti: „Ich habe Angst vor dem Meer. berichtet Ametta Pierre, deren Haus im August 2007 vom Hurricane Dean zerstört wurde. Oxfam 2009

Wärmster April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

April 30th, 2009

Der Deutsche Wetterdienst meldet, das der diesjährige April der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 120 Jahren ist. Schon der April 2007 hatte alle Rekorde gebrochen, doch dieses Jahr war es mal wieder der Spitzenreiter, womit sich der Trend des Kimawandels und der Globalen Erwärmung voll bestätigt. Natürlich geniessen wie die Sonnenstrahlen und ärgern uns, wenn ein Tag mal nicht so schön ausfällt, doch sollten wir uns bewusst sein, das es auf Dauer nicht gut ist.

Der Deutsche Wetterdienst ist eine staatliche Stelle und gehört zum „Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung“, seine Aufgaben sind Wettervorhersagen und Überwachungen, sowie Unwetterwarnungen.

Quelle: Deutscher Wetterdienst

Greenpeace warnt vor falschem Öko-Strom

April 18th, 2009

Die weltweit arbeitende Umweltschutzorganisation Greenpeace warnt auf Ihrer Homepage vor „falschem“ Ökostrom. Als Ökostrom wird Strom bezeichnet, der aus „regenerativen Energien“ stammt, also Wind- Wasser- und Sonnenkraft. Es gibt allerdings auch noch andere „regenerative Energien“ wie die „Geothermie“, dabei wird die natürliche Wärme im Erdinnern angezapft um damit Turbinen anzutreiben, die dann wiederum Strom erzeugen.

Jedenfalls warnt Greenpeace vor Stromkonzernen, die z.B. Atomstrom als „Ökostrom“ verkaufen weil ja schliesslich kaum CO2 bei der Stromerzeugung durch Atomkraftwerke entsteht. Allerdings verschweigen diese Stromkonzerne dabei, welche lebensbedrohlichen Gefahren beim Atomstrom entstehen können. Ich habe es 1986 beim Unglück von Tschernobyl selbst erlebt. Bei Regenwetter durften wir nicht draussen spielen, weil der Regen radioaktive Partikel enthalten konnte.

Den Artikel von Greenpeace findet ihr hier.

Professor Blitz, am 13.04.09

Quelle: http://www.greenpeace.de

Foto: http://www.foto-lizenzfrei.de

Kohlekraftwerke haben einen hohen CO2 ausstoß!

Kohlekraftwerke haben einen hohen CO2 ausstoß!

Eine unbequeme Wahrheit für junge Leser

April 17th, 2009

Ganz neu und speziell für junge Leser ist nun „Eine unbequeme Wahrheit“ erschienen, ein Buch über den Klimawandel, seine Ursachen und seine Folgen.

Ursprünglich gab es das Buch nur „für Erwachsene“, doch jetzt hat Al Gore das ganze noch mal so geschrieben, das es auch für junge Menschen sehr gut verständlich ist und es mit vielen erklärenden Bildern und Zeichnungen versehen.

So könnt ihr nun auch so komplexe Zusammenhänge wie die Ozeanströmungen oder die Verschiebung der Niederschlagsmengen verstehen.

Der Autor dieses Buches, Al Gore, ist der Mann, der beinahe anstelle von George W. Bush Präsident der USA geworden wäre, was für unser Erdklima bestimmt besser gewesen wäre. Da er dann aber eben nicht Präsident geworden ist, hat er sich noch stärker für den Klimaschutz eingesetzt und sein Buch und den dazugehörigen Film veröffentlicht.

Das Buch ist im cbj-Verlag erschienen und kostet nur 7,95 €

Ihr könnt es hier auf der Seite über den „Buchladen“ kaufen, es befindet sich in der Kategorie „Kinderbücher zum Klimawandel“, ebenfalls verfügbar sind das Buch für Erwachsene sowie der Film, der ebenfalls „Eine unbequeme Wahrheit“ heisst.

Professor Blitz am 17.04.09

Quelle: Ein Besuch in meinem Lieblingsbuchladen…

Foto: www.cbj-verlag.deeine-unbequeme-wahrheit-cover