Archive for Mai, 2009

Aktion gegen neues Steinkohlekraftwerk in Krefeld

Donnerstag, Mai 7th, 2009

Das Online-Netzwerk „Campact“ hat mit Unterstützung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dem Naturschutzbund Nabu und der Klima-Allianz in NRW eine Aktion gegen den Bau eines Steinkohlekraftwerks in Krefeld organisiert. Das Kraftwerk würde jedes Jahr 4,4 Millionen Tonnen CO2 ausstoßen. Laut Campact entsteht schon jetzt ein Drittel des Kohlendioxids, das bei der Stromerzeugung anfällt, in Nordrhein-Westfalen. Aber die großen Energiekonzerne planen hier zehn weitere Kohlekraftwerke. Werden sie gebaut, sind die Klimaschutz-Ziele der Bundesregierung nicht mehr zu erreichen.

Der Krefelder Stadtrat entscheidet in den kommenden Wochen, ob er den Bau des Kraftwerks erlaubt.
Deshalb müssen wir jetzt für einen Stopp dieses Klima-Killers sorgen – und für eine Energiepolitik, die konsequent auf Maßnahmen zur Energieeinsparung und einen intelligenten Mix aus Erneuerbaren Energien und effizienten Gaskraftwerken setzt.

Spreche mit Deinen Eltern darüber und unterzeichnet gemeinsam den Appell an die Krefelder Politik:
http://www.campact.de/klima/sn5/signer

Kohlekraft ist Dinosauriertechnologie. Foto: Campact

Kohlekraft ist Dinosauriertechnologie. Foto: Campact

Quelle: Campact
Foto: Campact

Professor Blitz und die Erdbeerbabys komponieren „Klima-Song“

Donnerstag, Mai 7th, 2009

Nachdem die Erdbeerbabys mit ihrem Freund „Tiberius Schlabberzahn“ den „Tiberius Schlabberzahn Song“ komponiert und veröffentlicht hatten, wurden sie nun von „Professor Blitz“ angesprochen, ob sie ihn nicht bei seinem Kampf gegen den Klimawandel unterstützen können. Die beiden „Erdbeerbabys“ bestehend aus dem charismatischen Songwriter und Sänger „Leon Hardy Herzfeld“ und dem smarten Gitarristen „Chris Olivier“, haben natürlich sofort zugesagt. Bei Ihrer Musik geht es Ihnen um positives Singen gegen die verrückte Welt, gegen die Gier und Blindheit in unserer Gesellschaft. Da bietet sich der Klimawandel natürlich hervorragend an…..

Jetzt haben sich die drei bei Professor Blitz (ja genau, es handelt sich dabei um den Comedyartisten Guido Hoehne aus Düsseldorf) im Labor getroffen, um „Soundexperimente“ durchzuführen. Später geht es dann zu den Erdbeerbabys ins Studio um den Song aufzunehmen.

Wir werden Euch hier auf dem laufenden halten.

Wer sich nochmal den „Tiberius Schlabberzahn Song“ anhören möchte, klickt hier, die Erdbeerbabys findet ihr hier, oder hier. Professor Blitz hat für sein Projekt zum Kampf gegen den Klimawandel auch eine Seite eingerichtet.:

www.klimawandel-show.de

Unterstützt wird das interdisziplinäre, überkulturelle Projekt vom Label Erdbeerbaby.

Zahl der „Klimaopfer“ steigt stetig

Freitag, Mai 1st, 2009

Die Hilfsorganisation Oxfam hat eine neue Studie veröffentlicht, die über die stetig steigende Zahl der „Klimaopfer“ berichtet.

Als „Klimaopfer“ bezeichnet man alle Menschen, die durch die Auswirkungen des Klimawandels ( Stürme, Sturmfluten, extreme Unwetter, oder auch lange Dürren ) betroffen sind.

Momentan betrifft das die unvorstellbare Zahl von 250 Millionen Menschen. Anhand der neuen Erkentnisse Ihrer Studie, sagen die Experten von Oxfam einen Anstieg der vom Klimawandel geschädigten Menschen auf bis zu 375 Millionen bis zum Jahr 2015 voraus. Dadurch wiederum könnten noch ganz andere Probleme und Konflikte entstehen.

Doch es gibt auch Hoffnung, so verweist Oxfam auf Verbesserungen der Lebensbedingungen vieler Menschen durch Hilfprojekte, sinvolle nachhaltige Planung, sowie deutlich verbesserte Katastrophenhilfe in vielen Ländern. Es sollten diese Erfolge demnach als gute Beispiele dienen, um genau an diesen Punken weiter zu machen.

Wer mithelfen will kann Oxfam unterstützen, oder sich zumindestens mal über sie informieren: http://www.oxfam.de

Quelle: „The Right to Survive – The humanitarian challenge for the twenty-first century“  von Oxfam 2009

Foto: mit freundlicher Genehmigung von Oxfam

Gonaives, Haiti: „Ich habe Angst vor dem Meer. berichtet Ametta Pierre, deren Haus im August 2007 vom Hurricane Dean zerstört wurde. "

Gonaives, Haiti: „Ich habe Angst vor dem Meer. berichtet Ametta Pierre, deren Haus im August 2007 vom Hurricane Dean zerstört wurde. Oxfam 2009